Basisdaten:
| Bezirk: | Bergedorf |
| Fläche: | 6,9 km² |
| Einwohner: | 479 (2006) |
| Handwerksbetriebe: | 6 (2007) |
| Niedergelassene Ärzte: | 0 (2007) |
| Apotheken: | k.A. (2007) |
Quelle: Statistikamt Nord
Zwischen 1202 und 1227 gehörte Reitbrook zu Dänemark und fiel danach mit den Marschlanden an Holstein. In der Mitte des 14. Jahrhunderts ging Reitbrook teilweise in den Besitz des Klosters Reinbek über. 1724 verpfändete Herzog Karl Friedrich Reitbrook für zwanzig Jahre an Hamburg. Sein Sohn Karl Peter Ulrich löste das Gebiet jedoch rechtzeitig wieder aus. Im Rahmen des "Gottorper Vergleichs" ging Reitbrook 1768 in Hamburger Eigentum über.
Mit dem Naturschutzgebiet "Die Reit", liegt, zwischen dem Zusammenfluss der Dove und Gose Elbe, ein wertvolles Biotop im Stadtteil. Das Naturschutzgebiet im Südosten Hamburgs umfasst etwa 48 ha. In der Reit gibt es mehrere Teiche, die durch Tongewinnung für eine früher hier produzierende Ziegelei sowie durch Erdaushub für den Deichbau entstanden sind. Zusammenhängende Schilfrohrbestände nehmen rund ein Drittel der Fläche des Naturschutzgebiets ein. Den Schutzstatus erhielt "Die Reit" in erster Linie durch ihre Bedeutung als Brut- und Rastgebiet mitteleuropäischer Sing- und Zugvögel. Auch durch Amphibien, vielerlei Insekten und seine Flora zeichnet sich das Schutzgebiet aus.
Quellen für Text und Bild: wikipedia und hamburg-magazin.de